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Seit einigen Jahren führen einige Narrenvereine in Konstanz (u.a. der Elefanten) eine gemeinsame große Verbrennung auf dem Stefansplatz durch.
Treffpunkt und Ausgangspunkt der Trauerprozession ist der Schnetztorturm.

Auch die meterhohe Puppe wird auf der Trauerprozession mitgeführt.

Jede Gruppe versammelt sich in ihrere Ecke -hier die Kameler.

Manchmal führen die Fahnenschwinger der Freien Blätzelbueben ihre Künste vor.

Gewohnt ketzerisch - Entschuldigung - würdevoll natürlich verlesen die Leichenfledderer - Leichenredner - den Nachruf auf die Konstanzer Fasnacht.

Als Symbol der freien Fasnacht wird dann der Blätz von den Schergen der obrigkeitlichen Ordnung eingefangen.

... und bis zur nächsten Fasnacht in den Turm eingekerkert.

Dann beginnt die eigentliche Verbrennung

Nach allen Seiten versprüht die Fasnacht ihre letzte Kraft

Zauber oder Zufall: Bizarre Figuren erscheinen im Feuer

Die Verbrennung macht zunehmend dem Seenachtsfest Konkurrenz.

Immer wieder entsteht meterhoher Funkenflug.

Bald steht nur noch das Gerüst.

Schließlich kehren dunkle Gestalten die Reste zusammen.

Aber die Nächste Fasnacht beginnt ja bald.